diz AG sieht dringende Notwendigkeit für Versorgungsordnungen bei betrieblicher Altersversorgung

a) Klein- und Mittelständische Unternehmen (abgekürzt „KMU“) tragen unnötige haftungsrelevante Risiken und nutzen steuerliche Vorteile nicht genügend aus

b) Fehlerhafte und unvollständige Vereinbarungen bei der Einrichtung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) gefährden das Unternehmen.

Diese Botschaften waren wichtige Bestandteile einer Informationsveranstaltung bei MEISTERLAND Anfang Juli 2015. Thorsten Kircheis -Vorstand der diz AG und Fachreferent- sieht die Lösung in einer Versorgungsordnung, d.h. einem Regelwerk für bAV. Denn die aktuelle Rechtsprechung geht zu Lasten der Arbeitgeber, und die entstehenden Haftungsrisiken steigen enorm an.

Warum haben große Unternehmen die bAV klar geregelt? Warum sollten KMU nicht nachziehen? Kurz: Rechtssicherheit schaffen. Thorsten Kircheis bringt es auf den Punkt: "Durch feste Richtlinien im Unternehmen werden Haftungsrisiken fern gehalten, die Informations- und Fürsorgepflicht des Arbeitgebers wird unmissverständlich und transparent gestaltet. Arbeitsrechtstreitigkeiten von Arbeitnehmern gehen ins Leere.“ Bei der MEISTERLAND Schönbuch e. G. stellte Thorsten Kircheis zudem das diz-Modell vor, das durch die umfangreiche, rechtlich sichere Nutzung diverser steuerlicher Vorteile die bAV optimiert. So kann ein Arbeitnehmer durch Einsatz von 1 € netto immerhin ca. 4 bis 8 € brutto sparen. Der Arbeitgeber zahlt dabei Null Cent. Damit werden Unternehmen für Mitarbeiter attraktiver. Der Nutzen für die Firma: Die Bindung und Motivation der Mitarbeiter steigen.

Der Gesetzgeber hat erkannt, dass die gesetzliche Altersrente unzureichend ist und schafft bewusst Voraussetzungen, dass bAV attraktiver und für Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber vorteilhaft wird.
Als Unternehmer steht man in der sozialen Verantwortung, diese Möglichkeiten auch voll auszuschöpfen.

Kontakt: Thorsten Kircheis CEO/ Vorstand, Tel. 0172/ 6754318 oder 030/ 565925-0 oder th.kircheis@diz.ag